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Grundproblem |
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Ein eingeführtes Geschäft |
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Als Ladengeschäft mit einer eingeführten Depotmarke lässt sich ein Betrieb wie Ihrer schlecht alleine führen. Die kosmetische Grundbehandlung ist durchgängig. Die Kundin liegt z.B. unter einer Maske, wird massiert, bekommt die Wimpern gefärbt, Lack auf die Nägel aufgetragen, oder eine apparative Behandlung.
Um nicht die Behandlung andauernd zu unterbrechen und die Kabine verlassen zu müssen, bleibt der Kosmetikerin nicht anderes übrig, als die Ladentüre abzuschließen und ein Schild in die Türe zu hängen und den Anrufbeantworter einzuschalten. Jede in den Laden eintretende Laufkunde würde den Ablauf der Behandlung stören und die Kosmetikerin in Zeitverzug bringen. |
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Kosmetik ist freiwillig |
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Ganz im Gegensatz zu einem Friseur, bei dem man sich einmal im Monat die Haare schneiden lassen muss, ist der Weg zu einer Kosmetikerin freiwillig und aus ganz anderen Beweggründen. Hier hat die Kundin den Wunsch sich zu entspannen und verwöhnen zu lassen. Meist ist es die Geschäftsfrau, mehr aber noch die Dame im dritten Lebensabschnitt, die sich den Gang zur Kosmetikerin leistet und auch finanziell leisten kann.
Junge Kunden sind vorhanden, jedoch eher selten. Da verwundert es auch nicht, dass gerade ältere Kunden Hemmungen haben auf einen Anrufbeantworter sprechen. Es kostet Überwindung, selbst nach dem zweiten oder dritten Versuch den Anrufbeantworter zu besprechen. Nur wenn die Kosmetikerin als "besonders heißer Tipp" empfohlen wurde, versucht man es weiter. |
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Abschreckend |
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Laufkunden schrecken durch Schilder, wie: "Bitte haben Sie Verständnis, ich bin gerade in einer Behandlung. Danke.", schneller ab.
Dabei würde der Verkauf eines Kosmetikproduktes über den Ladentisch durch ein relativ kurzes Verkaufsgespräch einen Umsatz schaffen, für den die Kosmetikerin oftmals einen Behandlungsaufwand von ein bis zwei Stunden einkalkulieren müsste.
Bei der Auswahl Ihrer neuen Filialleiterin, Angestellten, oder "Azubiene", hilft Ihnen z. B. die Firma Personalberatung Svea Mauer. |
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Ein Beitrag von: Michael Stockbauer |
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